Jun
12

Author:

Comment

„Fertig gschtudiert“ – mit Bravour und Applaus

Maria und Fränggi Gehrig füllen das Theater (uri)

Das Theater(uri) war voll besetzt. Das haben die Geschwister Maria und Fränggi Gehrig bei ihrem Abschlusskonzert geschafft.
Maria Gehrig begann Klassische Werke – ihr Schwerpunkt im Geigen-Masterstudium – wie der «Sommer» aus Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten» zogen durch den Raum. Dieser war – nur ein Wort beschreibt es richtig – voll. Die Gäste säumten an diesem Donnerstag, 9. Juni, die Wände und sassen auf dem Boden neben den Sitzen.

Gleichzeitig Musikstudium abgeschlossen
Mitten unter ihnen: Das Expertenteam, das die Geschwister zum Abschluss ihres Studiums bewertete. Denn Maria und Fränggi Gehrig aus Andermatt schliessen gleichzeitig ihr Studium ab – die 27-Jährige ihren zweiten Master, nach Musikpädagogik nun Musik Performance, der 30-Jährige sein Akkordeon-Studium, Profil Jazz mit Schwerpunkt Volks-
musik. Theaterleiter Heinz Keller bezog sich auch sogleich auf die wichtigen Gäste in der Mitte und erntete grosse La-. cher: «An die Experten: Bleiben Sie cool. Sie sind von einem Saal voller Experten der Gehrigschen Musik umgeben.» Die Geschwister hätten eine lange Geschichte im Theater(uri), sagte er: Mit der Familienmusik Gehrig traten sie am 4. Dezember 2000 erstmals dort auf.
Mehrere Musiker unterstützten die beiden bei ihrem Abschlusskonzert, immer wieder wechselten die Formationen:
mal Geige und Flügel, dann Streicherensemble, dann wieder Geige und Akkordeon … Die zweite Hälfte des Konzerts gehörte mehr Fränggi Gehrig. Er gab einige selbst gestrickte Werke zum Besten, zum Beispiel «Nüümödischgliich?» und «Fertig gstudiärt». Das Publikum war von beiden Geschwistern mehr als angetan und gab am Ende Standing Ovations.
Und die Geschwister? Auch die waren am Ende sehr zufrieden. «Wir haben beide eine sehr gute Bewertung bekommen», sagte Fränggi Gehrig.
Elisa Hipp
Urner Wochenblatt, Samstag, 11. Juni 2016


Mai
22

Author:

Comment

Kampfwahl um das Gemeindepräsidium – das hat es in Andermatt noch nie gegeben

Andermatt vom Bäz

Kampfwahl in Andermatt, gleich drei Anwärter auf das Gemeindepräsidium in Andermatt. Jost Meyer, Yvonne Baumann und Bernhard Aebischer aus dem Baselland. Was ist die Motivation der Kandidaten – ist es der Lohn eines vollamtlichen Gemeindepräsidenten, ist es der aufstrebende Tourismusort und man möchte dabei sein oder ist es das Interesse an einer Gemeinde, die im Aufbruch ist und wo man noch sehr viel mitgestalten kann? Weiter lesen

Mai
19

Author:

Comment

Urschner Künstler stellen im Schloss A Pro aus

Adelheid Beat Astrid

Vernissage: Von sanft und leicht bis urchig und knorrig

Die drei Urschner Kunstschaffenden Astrid Nager Staub, Heidi Wildberger- Cattaneo und Beat Rohner von «ART gottardo» zeigen in Seedorf ihre Bilder- und Schwemmholzausstellung.

Die drei Urschner Astrid Nager Staub, Heidi Wildberger-Cattaneo und Beat Rohner bezeichnen sich als lose Gemeinschaft von Künstlern aus dem Gotthardgebiet und treten gemeinsam unter dem Namen «ART gottardo» auf. «Ich finde es gut, dass die Urschner Künstler ihre faszinierenden und vielfältigen Werke im Unterland zeigen», meinte Paul Jans, der mit seiner Frau und vielen anderen Gästen an der Vernissage vom Samstagabend, 14. Mai, im Schloss A Pro in Seedorf, anwesend war.
«Ob das Kunst ist, müssen die Besucherinnen und Besucher selber für sich entscheiden», sagte Beat Rohner zu seinen Gebrauchsartikeln aus Schwemmholz. Der 59-jährige Andermatter begann vor drei Jahren, Schwemmholz zu sammeln. «Die besten Fundgebiete sind für mich im Reussdelta, aber auch im Goms, dort wo der Fluss Rhone noch Rotten heisst, finde ich das -vertätschte- Holz, das ich brauche», erklärte Beat Rohner. Unter seinen Ausstellungstücken entdeckt man mit ein bisschen Fantasie tierische Skulpturen, aber auch Engel und zahlreiche Lampenschirme aus Schwemmholz sind zu bestaunen.

Malen zur Erholung
Eine der Ausstellerinnen ist die gebürtige Winterthurerin Adelheid Wildberger-Cattaneo. Die Grossmutter von fünf Enkelkindern war früher 15 Jahre als Bäuerin in Campagnatico (Italien) tätig. In der Maremma bewirtschaftete sie bis 2008, bevor sie nach Andermatt zog, 40 Hektaren Land mit Getreide, Oliven und Reben. Daneben vermietete sie dort Fe- rienwohnungen. Die langen Winterabende boten sich geradezu an, ihr Hobby dort auszuüben. Das Malerhandwerk lernte sie an verschiedenen Mal- und Aquarellkursen, so auch in der Toskana und im Tessin mit Greta Rief. Zudem nahm sie zwei Jahre Unterricht bei Mario Martini in Grosseto (Toskana). Heute hat sie den Weg von den Aquarellen zur Mischtechnik gefunden, wo sie mit Schichten von Asche, Sand, Pigmenten und Acrylfarben arbeitet. «Diese Technik eröffnet mir unendlich viele Wege», erklärte Adelheid Wildberger. «Ich habe schon als Kind immer gerne gezeichnet», er- innerte sich Astrid Nager Staub. «Das Malen ist für mich Erholung pur und ich kann während dieser Zeit richtiggehend abtauchen», sagte sie. Am liebsten malt die Mutter zweier erwachsener Kinder Berge und Tiere. Dies zeigen auch die vielen Bilder, die sie im altehrwürdigen Schloss A Pro ausgestellt hat. Ihrem Hobby gehen die Urschner Künstler in einem Ate- lier mit dem Namen «ART gottardo» in Realp nach.
«Für mich ist es schön, dass Einheimische zusammen etwas erarbeiten, denn dies zeigt den guten Zusammenhalt dieser Leute», meinte Tourismusdirektor Flurin Riedi. Übrigens hat er auch im Verkehrsbüro Schwemmholzwerke von Beat Roh- ner aufgestellt.

Die Ausstellung ist geöffnet bis am „Sonntag. 14. August. (Montag und Dienstag und während der Ferien vom 17. Juli bis 3. August geschlossen). www.art-gottardo.ch.

Urner Wochenblatt, Mitttwoch, 18. Mai 2016

Sport

GV_Sportlerehrung2

GV Skiclub Gotthard Andermatt

Mittwoch, 3 Juni, 2015

Erfolgreiches Jahr Trotz gesperrter Schöllenen sind am 29. Mai 2015 rund 80 Mitglieder und Gäste – unter ihnen Skilegende und Ehrenmitglied Bernhard Russi – zur 112. Generalversammlung des Skiclubs Gotthard…

Helsana Trail Urserental

Helsana Trail Eröffnung in Realp am 13. Juni 2015 mit Walking Dancing – Grill and Chill

Mittwoch, 20 Mai, 2015

Unter dem Motto „Walking Dancing – Grill and Chill“ findet am Samstagnachmittag, 13. Juni 2015 ein Familien – Lauf – Festival mit Country Atmosphäre in Realp statt. Anlass…

Zopp Leoni volle Fahrt

Internationales Jugendskirennen in Samnaun/Ischgl – Leonie Zopp und Eliane Christen top

Samstag, 25 April, 2015

Sieg beim Saisonabschluss für Leoni Zopp, toller Dritter Platz für Eliane Christen Am 18. und 19. April erfolgte wie jedes Jahr der Saisonabschluss bei den Alpinen JO mit…

DuoTresch

Wie der „andere“ Walter Tresch den Skizirkus prägte

Montag, 20 April, 2015

Ehemalige Schweizer Skigrössen haben gestern auf der Gurschenalp einen Mann gefeiert, ohne den sie kaum so viel Erfolg gehabt hätten.

Archiv

Kategorien

IMPRESSUM

Kontakt: Kontakt@bergstimme.ch Bergstimme Online Media Redaktion: Sarah Keller sk, Astrid Staub as, Erich Nager en, Kevin Obschlager ko, Webdesign by Bergstimme.ch ©2013 Auszug aus dem Redaktionsstatut: Bergstimme ist eine neutrale Website/Online Zeitung, unabhängig von politischen, konfessionellen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und anderen Interessengruppen. Bergstimme konzentriert sich vornehmlich auf Geschehnisse der Gotthardregion und die angrenzenden Regionen . Bergstimme ist nur dem Interesse der Leserschaft verpflichtet.