Gutes Tourismusjahr 2017 in der Ferienregion Andermatt

Im vergangenen Jahr haben rund sechs Prozent mehr Gäste in der Ferienregion Andermatt in einem Hotel übernachtet. Gemäss der Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH (AUT) erfolge die Steigerung bei Schweizer wie auch ausländischen Gästen.

Gemäss den Angaben des Bundesamtes für Statistik (BSF) wurden 2017 in der Ferienregion Andermatt 131‘ 960 Übernachtungen in der Hotellerie (exkl. Parahotellerie) gezählt, was einer Zunahme von 5.89% gegenüber dem Vorjahr entspricht. «Die Zahlen sind positiv und reflektieren die positive Tourismusentwicklung in der Ferienregion Andermatt», meint Tourismusdirektor Flurin Riedi. «Die Zunahme der Übernachtungsgäste ist allerdings nicht in allen Betrieben gleich und sowohl vom Standort als auch der Kategorie abhängig», fügt er an. Die Tatsache, dass die Wertschöpfung in der gesamten Region zunimmt, bestätigt auch die Studie „Wirtschaftliche Entwicklung im Urserntal“ der Urner Kantonalbank.

Mehr Schweizer Gäste

Dank der starken Marke Andermatt, einer aktiven Marktbearbeitung, der Weiterentwicklung des Feriendorfes Andermatt Reuss und der Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun konnte sich die Ferienregion Andermatt 2017 in verschiedenen Märkten gut positionieren.

«Für die Hotels der Ferienregion Andermatt waren die Gäste aus dem Inland in den vergangenen Jahren enorm wichtig. Auch 2017 konnte die Anzahl von Schweizer Gästen gesteigert werden, nämlich von 63‘468 auf 69‘957 Übernachtungen. Erfreulich ist aber auch die Tatsache, dass sich die Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen wieder positiv entwickeln», erklärt der Tourismusdirektor. Die Ferienregion Andermatt verfügt über einen attraktiven und ausgeglichenen Gäste-Mix: Rund 55% der Gäste stammen aus der Schweiz, 13% aus Deutschland, 5% aus den Niederlanden, 5% aus Grossbritannien und 2% aus Italien.

Ganzjahresdestination als Ziel

Mit bereits zwei Hauptsaisons (Sommer und Winter) hat die Ferienregion Andermatt eine gute Ausgangslage, um sich in den kommenden Jahren zu einer Ganzjahresdestination weiter zu entwickeln. «Ein Blick auf die Zahlen im Detail zeigt, dass wir durch die Alpenpässe eine starke Sommersaison haben, welche gemessen an der Anzahl Logiernächten sogar stärker als die Wintersaison ist», sagt Riedi. Und fügt an: «Grosses Entwicklungspotenzial für eine Steigerung der Logiernächte sehe ich durch den Ausbau der SkiArena Andermatt-Sedrun in der Wintersaison und dank den tollen Wetterverhältnissen in den Bergen im Herbst».

Für eine nachhaltige Entwicklung der Ferienregion Andermatt fokussiert sich die AUT mittelfristig auf Faktoren wie die Bündelung der Ressourcen bei der Vermarktung der Ferienregion Andermatt, die Förderung der Zwischensaison, insbesondere den Herbst, den Ausbau der Service-Leistungen im online Vertrieb, die Tourismussensibilisierung und den Ausbau der Infrastrukturen.

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