Zürcher Medizin für die Bergrestaurants

Marco Però, der in der Stadt zahlreiche erfolgreiche Restaurants aufbaute, steht in Andermatt im Dienst des Grossinvestors Sami Sawiris.

Versalzene Pommes frites, mit Frischhaltefolie überklebte Ensembles von Landjäger, Cornichons und Tomatenschnitz, verkochte Spaghetti Bolo, aufgeplatzte Wienerli mit dem schauerlichen blauen Thomy-Senf oder Schnitzel, bei denen man Fleisch und Panade kaum noch unterscheiden kann: Dafür steht die Schweizer Berggastronomie noch immer an viel zu vielen Orten. Frei nach dem Motto: Die Touristen werdens mangels Alternativen schon fressen. Doch es gibt Hoffnung. In Andermatt etwa, wo Marco Però vor ein paar Monaten die gastronomischen Zügel in die Hand genommen hat.

Der Zürcher Gastronom – vom ägyptischen Grossinvestor Sami Sawiris persönlich beauftragt – füllt an der alpinen Wirkungsstätte die Rolle eines Generalbevollmächtigten für kulinarische Fragen aus. Sein Credo: servieren, was die Gäste wirklich wollen. «Und das sind keine Fertigprodukte aus der Prodega, denen jeglicher regionale Bezug fehlt, sondern Spezialitäten von kleinen Produzenten aus dem Kanton Uri», betont Però. Ein Beispiel für den Wandel: Statt Gerber-Fondue aus der Tüte wird es in Andermatt künftig eine Käsemischung aus Altdorf geben.

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