Zweite Gotthardröhre: Interessen der Gemeinden und Kantone werden einbezogen

Auf Einladung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hat heute Donnerstag in Göschenen UR erstmals die politische Begleitkommission zum Projekt Zweite Gotthard-Strassenröhre getagt. Die Kommission besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Kantone Uri und Tessin sowie der betroffenen Gemeinden nördlich und südlich des Gotthard-Strassentunnels.

Die Kantone Tessin und Uri sowie die betroffenen Gemeinden nördlich und südlich des Gotthards sollen aktiv in das Projekt Zweite Gotthard-Strassenröhre einbezogen werden; sie sollen regelmässig über den Projekt- und Baufortschritt orientiert werden und ihrerseits die Anliegen und Interessen der lokalen Bevölkerung einbringen können: So lautet die Zielsetzung der politischen Begleitgruppe zum Projekt Zweite Gotthardröhre, die sich heute Donnerstag in Göschenen konstituiert hat.

An der Sitzung teilgenommen haben u.a. die Tessiner Regierungsräte Claudio Zali und Norman Gobbi, die Urner Regierungsräte Roger Nager und Urban Camenzind. In der Begleitkommission vertreten sind auch die Gemeindebehörden von Biasca, Serravalle, Airolo, Pollegio, Göschenen, Wassen, Seedorf, Gurtnellen, und Flüelen. Die politische Begleitkommission wird voraussichtlich und je nach Bedarf zwei- bis dreimal pro Jahr zusammentreten.

Das Projekt Zweite Gotthard-Strassenröhre befindet sich zurzeit in der Phase „Generelles Projekt“. Dieses wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2017 dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt. Anschliessend wird das Ausführungsprojekt erarbeitet, das nachher öffentlich aufgelegt wird.

Mediendienst Bundesamt für Strassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.