Kampfwahl um das Gemeindepräsidium – das hat es in Andermatt noch nie gegeben

Kampfwahl in Andermatt, gleich drei Anwärter auf das Gemeindepräsidium in Andermatt. Jost Meyer, Yvonne Baumann und Bernhard Aebischer aus dem Baselland. Was ist die Motivation der Kandidaten – ist es der Lohn eines vollamtlichen Gemeindepräsidenten, ist es der aufstrebende Tourismusort und man möchte dabei sein oder ist es das Interesse an einer Gemeinde, die im Aufbruch ist und wo man noch sehr viel mitgestalten kann?Als erster stellte sich Bernhard Aebischer selber vor, nicht wirklich bekannt in der Gemeinde Andermatt. Schon am 21. April liess er verlauten “ Ich bereite mich auf eine Kandidatur für das Amt des Gemeindepräsidiums im zweiten Wahlgang vor“. Kürzlich hat er die Schriften nach Andermatt verlegt. Aebischer ist verheiratet, Vater und Grossvater und 69 jährig. Er ist unter anderem kommunaler Brandschutzverantwortlicher in der Gemeinde Andermatt, was auch seine Motiviation ist, da noch viele Gebäude in Andermatt seine Arbeit in Anspruch nehmen werden. Er möchte die Ansichten und Ideen von aussen einbringen und sie mit Jung und Alt weiter entwickeln. Selber ist er der Gründer und Inhaberr die Firma AEB GmbH mit Sitz in Meilen. Als zweiter wurde Jost Meyer  (parteilos) von Isidor Regli porträtiert. Jost, kein unbekannter in Andermatt, erreichte im ersten Wahlgang mehr Stimmen als der offizielle Kandidat der FDP. Aufgewachsen in der „Villa Reuss“ in Andermatt, 55 jährig und Vater von 2 Kindern, hat er seine Schulzeit in Andermatt verbracht, danach machte er eine Lehre als Automechaniker und hat ein paar Jahre auf diesem Beruf gearbeitet, bis er sein Hobby zum Beruf machte und zur Firma Tri Sport wechselte und dort eine führende Stelle inne hatte. Später wechselte zur Swisscom wo er noch heute als Verkaufsberater arbeitet. Gemäss Jost, ist er selber ein Heimweh-Andermatter und sieht eine Chance, nach Andermatt zurück zu kommen und sich in der Gemeinde einzubringen um mitzugestalten und auch längerfristig für Andermatt da zu sein. Politisch ist er ein unbeschriebenes Blatt, hat aber diverse Vereinsmandate ausgeübt und ist offen für Neues. Dann als grosse Ueberraschung trat Frieda Steffen (CVP) an das Rednerpult und begann mit den Worten: „Was erwarte ich von einem Gemeindepräsident/In, was sind meine Anforderungen an diese Person und wer wäre die beste Lösung für Andermatt. Vorgestellt wurde die jetzige Vizepräsidentin Yvonne Baumann (CVP) . Die 49 jährige Mutter von 2 Kindern ist seit 2008 im Gemeinderat Andermatt. Aufgewachsen in Horw, hat sie eine kaufmännische Lehre bei der Handelsbank Luzern gemacht. Sie könne Wissen und Erfahrung sehr gut weiter einbringen.

Wir sind gespannt. Die Wahlen finden am 3. Juli 2016 statt. Gemeinderat Peter Baumann lies offen, ob davor noch ein Podiumsgespräch mit den drei Anwärtern stattfinden wird.

 

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