Fünfmal Edelmetall innerhalb von drei Wochen

Nach ihrem Exploit in Lillehammer hat Aline Danioth auch in Sotschi eine Goldmedaille geholt. Dazu gab es drei 4. Plätze.

«Wow, was für eine Zeit liegt hinter mir. Unglaublich, was ich in den letzten Wochen erleben durfte, diese Tage werden mir immer in Erinnerung bleiben!» Dieser Eintrag auf der Facebook-Seite von Aline Danioth vom 7. März zeigt die Gefühlslage der 17-jährigen Nachwuchs-Skirennfahrerin aus Andermatt. Innerhalb von drei Wochen hat sie an zwei internationalen Grossveranstaltungen fünf Medaillen geholt: dreimal Gold und zweimal Bronze.

Wechselbad der Gefühle
Der Medaillensegen begann an den Olympischen Jugendspielen vom 12. bis 21. Februar im norwegischen Lillehammer. Gold in der Superkombination und im Slalom, Bronze im Super-G und im Riesenslalom. Sie war damit die erfolgreichste Athletin überhaupt an den Olympischen Jugendspielen.
Praktisch nahtlos weiter ging das Programm mit den Junioren-Weltmeisterschaften vom 24. Februar bis 5. März im russischen Sotschi. Dort erlebte Aline Danioth ein Wechselbad der Gefühle. Sie holte in der Kombination die Goldmedaille. Bei ihren weiteren drei Starts schrammte sie mit drei 4. Rängen knapp am Podest vorbei. Um lediglich 3 Hundertstelsekunden verpasste sie den 3. Rang im Super-G. Nach einem verpatzten ersten Lauf im Riesenslalom (Zwischenrang 11) drehte die Andermatterin im zweiten Lauf tüchtig auf und machte sieben Plätze gut.

Empfang in Andermatt
Die dritte «Ledermedaille» gab es im Slalom bei schwierigen Bedingungen: «Es war eigentlich mehr ein Kämpfen als ein Skifahren» äusserte sich Aline Danioth. Und weiter: «Das Niveau ist hoch und ich bin eine der Jüngsten hier. Von dem her bin ich sehr zufrieden. Aber klar, diese drei 4. Plätze tun halt schon weh.»
Aline Danioth verbringt nun einige Tage zur Erholung zu Hause. Anschliessend gehts nach Spanien ans Europacup-Finale. Am Sonntag, 10. April, wird der Skiclub Gotthard Andermatt der jungen Urschner Sportlerin ab zirka 18.30 Uhr in Andermatt einen Empfang bereiten.

Markus Arnold
Urner Wochenblatt, Mittwoch, 9. März 2016

 

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