ANDERMATT SAGT SCHON WIEDER „NEIN“

Schon zum Dritten Mal sagen die Andermatter „Nein“ bei einer Kreditvorlage des Gemeinderates. Bei einer Stimmbeteiligung von 49.95% wurde der Kreditbeschluss von CHF 1.85 Mio. für die Mitfinanzierung der Bahnhofunterführung knapp abgelehnt. Von den 466 Stimmen sagten 221 Ja und 245 Nein.
Der Gemeinderat ist nun gefordert. Er muss noch einmal über die Bücher. 
Wo liegt der Grund, dass 245 Einwohner „Nein“ sagen zu einem Projekt, das sich bereits im Bau befindet und ohne Zweifel auch gebaut werden muss?
Ist es eine Absage an das Projekt oder ist es die Unzufriedenheit der Einwohner über die restriktive Informationspolitik des Gemeinderates und dessen Präsidenten? Ist es eine Absage an Samih Sawiris und das Resort oder an die Gotthard Matterhorn Bahn?
Haben die Steuerzahler genug von Investitionen für das Resort wegen der aktuellen Verschuldung der Gemeinde?
Genügt es, bei einem Kredit im Umfang von 1.85 Millionen, die Bürger und Steuerzahler mit  einer Gemeindeversammlung einem und einem nachfolgenden Flugblatt zu informieren, obwohl der Bau bereits begonnen hat? Zeugen diese Resultate über die Führung der Gemeinde? Welche Folgen resultieren für die Gemeinde und den Gemeinderat? Sind die NRP Gelder in Gefahr, da sich der Bund und Kanton sich über das Nicht-Engagement von der Gemeinde Andermatt wundert. Wie plausibel ist der Gemeindepräsident und dessen Kader noch?
Innerhalb von gut einem Jahr wurden wichtige Kreditbeschlüsse, die die Gemeinde weiter bringen sollten „bachab“ geschickt. Woran liegt es, dass die Andermatter, die sich bisher so positiv zu vielen Projekten einschliesslich dem Resort von Samih Sawiris gezeigt haben, sich plötzlich so schwer tun, den Vorschlägen des Gemeinderates zu folgen?
Diesen Fragen müssen sich nun die Gemeinderäte und ihr Präsident dringend stellen.

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