Skipiste bis in den Bahnhof

Andermatt wird bis im Jahr 2021 ein Vorzeigebahnhof. Die Hauptarbeiten beginnen 2014.
1 400 000 Reisende passieren den Bahn­hof Andermatt jährlich. Er gehört bereits heute zu den vier grössten Bahnhöfen der Matterhorn Gotthard Bahn, unter ande­rem, weil viele Reisende des Glacier Express dort umsteigen. Andermatt liegt in der Mitte der Glacier Express-Strecke, ideal für jene, die lediglich die halbe Strecke berei­sen.

Die heutige Gleissituation genügt den An­forderungen des neuen Rollmaterials nicht mehr, zudem will die Bahn das gesamte Areal zusammen mit der Andermatt Swiss Alps (ASA) neu gestalten. Ein Detail: Be­reits im Winter 2016 soll man mit den Skiern direkt vom Nätschen unter der Kantonsstrasse durch ins Bahnhofsareal gelangen, wo die Talstation der Gondel­ bahn Nätschen Bestandteil des Bahnhofs ist.

 

Gemeinsam fürs Ganze
«Solche prospektiven Lösungen entstehen, wenn alle am gleichen Strick ziehen», sagt Jules Luggen, Projektleiter der Matterhorn Gotthard Bahn. Aus diesem Grund plant die Bahn zusammen mit der Gemeinde An­dermatt, der ASA und dem Kanton Uri die Bahnhofentwicklung.
Noch 2014 entstehen die neue Personenunter­führung, die den alten mit dem neuen Dorf­teil verbindet, und die neue Skiunterführung.

Sich am Bahnhof begegnen
Nach der Neugestaltung führen die Perrons in die neue Personenunterführung, der Bahnhof wird überdacht und abgeschlos­sen. Dadurch kann die Halle am Abend als Depot genutzt werden. Die Baueingabe erfolgt Ende 2014, die Vorbereitungsarbeiten starten 2015, der Ausbau erfolgt 2018/ 2019 und endet 2021.
Als Bindeglied zwischen dem ursprünglichen Dorf und dem neuen Feriendorf von Sawiris wächst der Bahnhof zu einem attraktiven Dienstleistungszentrum mit Zonen für Geschäfte oder Büros. Zugleich werden einla­dende Begegnungszonen entstehen. Kosten: 75 Millionen Franken.

Quelle: „einfach retour“

Herausgeber: Matterhorn Gotthard Bahn, Gornergrat Bahn

Gemeinsam fürs Ganze

«Solche prospektiven Lösungen entstehen,
wenn alle am gleichen Strick ziehen», sagt
Jules Luggen, Projektleiter der Matterhorn
Gotthard Bahn. Aus diesem Grund plant
die Bahn zusammen mit der Gemeinde An­
dermatt, der ASA und dem Kanton Uri die
Bahnhofentwicklung.

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