Snowboardcross der Audi Snowboard Series in Sedrun

Top-Fahrer aus 10 Nationen sorgten am ersten Wochenende des neuen Jahres auf der Audi Snowboard Series für hochstehende Snowboardcross-Action in Sedrun. Dominiert wurden die Wettkämpfe von der Equipe aus Frankreich. Swiss-Snowboard Kaderfahrerin Debby Pleisch holte sich am Sonntag bei den Damen den ersten Platz und verhinderte so den Totalerfolg der Grande Nation.
Ganze zehn Nationen nahmen den langen Weg durch die Surselva nach Sedrun unter die Räder, um sich zum ersten Mal im Jahr 2013 zu messen. Alles war bereit, einzig das Wetter hatte den Neujahrskater offensichtlich noch nicht ganz abgelegt und entsprechend etwas Mühe, in die Gänge zu kommen. Am Freitag, dem offiziellen Trainingstag, begrüsste ein feiner Nieselregen die Fahrer. Bereits am Samstag legte Petrus aber einen veritablen Steigerungslauf hin und liess nach dem Mittag die imposante Bergwelt rund um Sedrun in ihrer ganzen Pracht erscheinen. Wegen böigem Wind am Samstagmorgen mussten Training und Qualifikation herausgeschoben werden, so dass schlussendlich nur die FIS-Fahrer ihre Wettkämpfe austragen konnten. In der Qualifikation zeigte Lokalmatador Ruben Arnold seine ganze Routine und belegte im sechzigköpfigen Teilnehmerfeld der Männer souverän den ersten Platz. In den anschliessenden Heats musste er sich erst im Final dem französischen Weltcupfahrer Pierre Ramoin geschlagen geben. Dahinter folgte der Deutsche Martin Noerl. Das sechzehnjährige Schweizer Nachwuchstalent Jerome Lymann sicherte sich den vierten Platz.

Bei den 41 gestarteten Damen winkte am Schluss ebenfalls eine Fahrerin aus Frankreich von ganz zuoberst. Die bereits im Vorfeld als Favoritin gehandelte Lorelei Schmitt wurde ihrer Rolle voll und ganz gerecht. Die weiteren Plätze des Podiums belegten die beiden jungen Schweizerinnen Sheyenne Bur (2.) und Lara Casanova (3.) sowie Katharina Neussner (4.) aus Deutschland. Am Sonntag kamen endlich auch die gut 40 Open-Fahrer auf ihre Kosten. In allen sechs Kategorien (Elite, U16, U13, jeweils m/f) lieferten sie sich harte Fights um die Podestplätze. Da im Open keine Zeitläufe gefahren wurden, kamen sie von Anfang an in den Genuss des Kampfes Mann gegen Mann oder besser Junge gegen Junge und Mädchen gegen Mädchen. Bei den Männern mit FIS-Lizenz wurde der Sieg familienintern geregelt. Nachdem sich Vortagessieger Pierre Ramoin mit Rang vier begnügen musste, sprang sein Bruder Tony in die Bresche und sicherte sich den Platz zuoberst auf dem Treppchen. Ein zweites Ausrufezeichen setze Jerome Lymann, der nur knapp hinter Ramoin zweiter wurde. Das Podium komplettierte Julian Lueftner aus Österreich

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